Hotel am See in Salzgitter

konferenzzentrum

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Baustelle

Fotos: Andreas Bormann / Grafiken: Architekturbüro Grabow

Das 'Hotel am See' in Salzgitter-Lebenstedt - zugleich Gästehaus der Salzgitter-AG - befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude aus den 1940er Jahren und beinhaltet neben 47 Hotelzimmern, zwei Restaurants, einen großen Festsaal sowie mehrere Tagungsräume. In einem eingeschossigen Anbau waren das sog. 'Terrassencafé', sowie das Foyer des großen Festsaales untergebracht.
Um der steigenden Nachfrage nach hochwertigen Tagungs- und Konferenzmöglichkeiten gerecht zu werden, wurde das Hotel um ein modernes Konferenzzentrum erweitert.

Hierfür wurde der nicht erweiterungsfähige, flache Anbau abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Der Grundbaukörper des zweigeschossigen Neubaus folgt der ehemaligen Kontur des Anbaus, ist jedoch um eine Achse in der Länge erweitert. Ergänzt wird der Langbau durch einen großen, in das Obergeschoss 'einschneidenden' Saalbaukörper, der das dominierende Element bildet. Dieser Baukörper kragt in Richtung des Vorbereiches aus und ruht dort auf schräg gestellten Rundstützen.
Etwas eingerückt liegt unter dem auskragenden Bereich dieses Baukörpers, als Aufweitung des Foyers, der komplett verglaste Eingangsbereich. Auf der Nord-West Seite des Langbaus befindet sich ein zweigeschossiger, ebenfalls komplett verglaster Anbau, welcher die Treppenanlage aufnimmt.

Da das Kellergeschoss des Anbaus erhalten werden sollte und damit das Fundament für den neuen Grundbaukörper bildet, ist der Neubau aus statischen Gründen als leichte Stahlskelettkonstruktion konzipiert. Ebenso ist die übrige Rohbaukonstruktion weitestgehend gewichtsmäßig optimiert, z. B. durch die Verwendung Spannbeton-Hohldielen für die Decke des Saalbaukörpers. Der Innenausbau ist ebenso überwiegend in Leichtbauweise hergestellt.

Im Erdgeschoss des Neubaus befindet sich ein Businessbereich mit zwei kleinen, aber exklusiven und zusammenschaltbaren Besprechungsräumen sowie der 'First Lounge'. Diese Räume sind für hochwertige Konferenzen und Sitzungen konzipiert und sind mit modernster Medientechnik ausgestattet. Neben dem Hauptfoyer und einem Foyer für den großen Festsaal befinden sich in diesem Geschoss noch eine Regieküche, Garderobenräume, ein Back-Office sowie sanitäre Anlagen.
Die Verbindung zum Obergeschoss stellt eine sehr transparente Treppenanlage aus Stahl mit eingelegten Glasstufen her.
Die im obergeschossigen Saalbaukörper befindlichen fünf Tagungsräume sind über mobile Trennwände in beliebigen Konstellationen kombinierbar. Diese Räume sind über einen durchgehenden Flur miteinander verbunden, der am südwestlichen Ende in einer exquisiten Bar mit vorgelagerter Terrasse mündet.

Eine Aufstockung des vorhandenen Vorbaus im Bereich des Hotelrestaurants gewährleistet einen direkten, witterungsunabhängigen Übergang zum Hotel auch im Obergeschoss.

Der lange Grundbaukörper ist mit einer Fassade aus vorghängten, anthrazitfarbenen Faserzementplatten versehen. Der Saalbaukörper ist mit Panelen aus vorbewittertem Zinkblech bekleidet, deren Fugenstruktur horizontal ausgerichtet ist. Die raumhohe Verglasung dieses Baukörpers ist mit einem feststehenden Sonnenschutz aus Aluminium-Horizontallamellen versehen.
Die verwendeten Materialien Stahl, Glas, Faserzement, Zinkblech und Aluminium, sowie der Farbkanon aus Grau- und Anthrazittönen geben dem Gebäude das gewünschte schlichte aber modern-elegante Erscheinungsbild.

Die hohe Flexibilität von Raumgrößen-Konstellationen, die unterschiedlichen Raumausstattungen, sowie die computergesteuerte Klima-, Verdunkelungs- und Medientechnik des neuen Konferenzzentrums ermöglicht die Durchführung der verschiedenartigsten Veranstaltungen von 4 bis 400 Personen von Bilanzpressekonferenzen, Aufsichtsratssitzungen, über Kongresse, Tagungen bis hin zu Familienfeiern.

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