Machbarkeitstudie / Vorentwurf

flugzeughalle dlr

Machbarkeitsstudie

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. erweitert die bestehende Luftfahrzeugflotte um ein weiteres Flugzeug. Im Juni des Jahres 2006 wurde ein gebrauchter Airbus A320 erworben.

Verbunden mit der Stationierung eines im Vergleich zu den vorhandenen Flugzeugen erheblich größeren Flugzeugversuchsträgers, entstand die Frage nach der Möglichkeit seiner Unterbringung. Am Standort Braunschweig existiert keine entsprechend dimensionierte Flugzeughalle zur Aufnahme des neuen Flugzeuges, so dass grundsätzlich ein Neubau erforderlich ist.

Die Machbarkeitsstudie entwickelt und untersucht Konzepte und Varianten, die den Betrieb des neuen Forschungsflugzeuges in enger Anbindung an die Infrastrukturen der Fachinstitute am Standort sicherstellen. Gleichzeitig wird die vorhandene und zukünftige Situation der Unterbringung der bestehenden Flugzeugflotte in die Untersuchung einbezogen.


Vorentwurf

Die Flugzeughalle ist schnörkellos und geradlinig gestaltet und folgt damit der Stringenz des orthogonalen Tragwerkes.
Der räumlich ausgebildete, außen liegende Torträger gibt dem Gebäude eine prägnante Erscheinung und macht die Lastabtragung im Bereich der großen Toröffnung ablesbar.
Die seitlichen Nebengebäude, die auf Grund des geringen Raumbedarfs im Verhältnis zur Großflugzeughalle ein sehr geringes Volumen aufweisen, werden sehr zurückhaltend gestaltet und sind durch Lichtbänder vom Hauptbaukörper abgesetzt.

Durch die horizontale Struktur der Fassade erhält das Gebäude trotz seiner Dimension eine gewisse Leichtigkeit und Eleganz.

Die Ebene des Hangartores springt von der Hallenvorderkante leicht zurück und wird durch den auskragenden Fassaderahmen zusätzlich gefasst.
Durch die Positionierung des Torträgers oberhalb der Dachebene wird das zu beheizende Raumvolumen minimiert.

Das komplett verglaste Hangartor gewährleistet ein Maximum an natürlicher Belichtung des Halleninnenraumes mit Tageslicht.

 

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